Algarve Tourism Bureau / Associação Turismo do Algarve

Unbeschwertes Strandvergnügen




















An der Algarve hält ein durchdachtes Sicherheitskonzept die Zahl der Covid-19-Infektionen nach wie vor sehr niedrig 

 

 Nachrichten über Corona-Ausbrüche in Portugal sorgten in den letzten Tagen bei vielen Urlaubern, die gerne die schönsten Wochen des Jahres an der Algarve verbringen würden, für Verunsicherung. Tatsächlich konnten sich in einigen Vororten von Lissabon Hotspots entwickeln, die dort auch wieder zu gezielten, lokal begrenzten Lockdown-Maßnahmen führten. Die Situation an der Algarve aber ist eine andere: Hier liegt die Zahl der mit Covid-19 Infizierten sehr niedrig – obwohl es auch dort nach einer privaten Party zu einigen Infektionen kam. Konkret: Am 15. Juli waren bislang an der gesamten Algarve nur 750 Infizierte registriert, von denen keiner intensivmedizinisch behandelt werden musste. Zum Vergleich: In Bayern waren es zur gleichen Zeit über 49.400 Infektionen, sogar im kleinen Saarland lag die Zahl über 2.800, und selbst im immer wieder als „fast Corona-freien“ bezeichneten Mecklenburg-Vorpommern waren über 800 Menschen infiziert. 

Die niedrigen Infektionszahlen an der Algarve sind nicht zuletzt dem entschiedenen Hygiene-Management der lokalen Behörden zu verdanken. Bereits vor Wochen wurde ein „Clean & Safe“-Siegel eingeführt, das touristische Unternehmen nach dem Nachweis klar vorgegebener Sicherheits- und Hygiene-Standards erhalten, deren Einhaltung regelmäßig kontrolliert wird. Bislang haben sich über 4.100 Hotels, Resorts und Ferienhausvermieter, Golfplätze und Autovermieter, Reisebüros und lokale Tourismus-Dienstleister erfolgreich zertifizieren lassen. Somit haben fast alle touristischen Einrichtungen an der Algarve unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften nun auch wieder geöffnet. 

Natürlich hat die weltweite Corona-Pandemie dazu geführt, dass auch an der Algarve deutlich weniger Urlauber als in früheren Jahren unterwegs sind. Für alle, die jetzt trotzdem an Portugals Sonnenküste reisen, hat dies enorme Vorteile: Die Strände sind deutlich leerer (weshalb sich auch der vorgeschriebene Sicherheitsabstand von 1,5 Metern problemlos einhalten lässt) – und touristische Highlights sind garantiert nicht überlaufen. 

Ein sicheres Badevergnügen gewährleistet auch die „Strandampel“, die online unter https://infopraia.apambiente.pt und als kostenlose Smartphone-App für iOS und Android verfügbar ist. Damit lässt sich ganz problemlos im Vorfeld klären, wie frequentiert bestimmte Strände bzw. Strandabschnitte sind. Zeigt die Anwendung Rot, sucht man sich in der Nähe einfach einen anderen Platz zum Baden und Sonnen – die Auswahl an der Algarve ist bekanntlich riesig! 

Noch eine Falschmeldung machte unlängst die Runde: Anders als mitunter behauptet, benötigen Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Einreise keinen Corona-Test und werden am Flughafen auch nicht getestet – diese Regelung gilt nur für Besucher aus den USA, Brasilien und einigen portugiesisch-sprachigen Ländern Afrikas. An Bord des Ferienfliegers zum portugiesischen Festland (für die Azoren und Madeira gelten gesonderte Regelungen) müssen die Passagiere lediglich ein Formular mit ihren Kontaktdaten ausfüllen, im Einreisebereich sind automatische Wärmebild-Kameras installiert. 



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